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TIROLARENA

Lechtal

Natur pur in der Tirolarena bietet das Lechtal. Ein naturbelassenes Tal welches von Reutte westlich in Richtung Vorarlberg abzweigt. Über romantische Passstraßen hat man einerseits die Möglichkeit über das Hantenjoch nach Imst und von da weiter zum Reschenpass oder den Brenner zu gelangen. Oder man passiert die beliebten Wintersportorte Lech und Zürs und hat dann die Alternative über St. Anton oder Bludenz in die Schweiz weiterzufahren. Also ein beliebtes Ausflugsziel für Oldtimer- und Motorradfahrer. Abseits vom Massentourismus kann man im Lechtal und seinen Seitentalgemeinden erholsame Stunden erleben. Die Unterkünfte bieten ganz nach Wunsch von einfacher Ausstattung bis hin zum Luxus-Appartement so ziemlich alles, was das Herz begehrt. Auch der "Urlaub auf dem Bauernhof" ist möglich.

Beliebte Ausflugsziele im Lechtal: Bernhardseckhütte (ca. 2,5 Std.) Vom Hotel Alpenrose führt ein geschotterter Fahrweg (mit Schranke gesperrt) bis zur Bernhardseckhütte. Kurz vor der Gibler Alm zweigt man links und nach ca. 300 m rechts bei der Wildfütterung ab. Man kann aber auch immer wieder schmale Fußwege benützen, die stets wieder zum Fahrweg führen. Kurz vor der Hütte ist der Fahrweg sehr steil, es empfehlen sich daher Wanderstöcke vor allem für den Rückweg mitzunehmen. Auf der Hütte genießen sie einen wunderschönen Ausblick auf die Tallandschaft sowie auf die Lechtaler Alpen. Bei trockener Witterung kann man weiter auf die 2.187 m hohe Mutte aufsteigen und von dort nach Bach absteigen. Bewirtschaftet ist die Bernhadseckhütte von ca. Ende Mai bis Mitte Oktober. Die Hütte liegt auf einer Höhe von 1.812 m. Elmer Kreuzspitze (2480 m - ca. 4 Std.) Von Elmen zur Stablalm. Oberhalb den gut markierten Steig (AV Wanderweg 617) entlang, vorbei an einer Jagdhütte, rechts neben der Steinspitze vorbei auf den Grat und diesen weiter bis zum weithin sichtbaren Gipfelkreuz. (großartige Aussicht!). Von der Elmer Kreuzspitze kann man den Grat entlang über die Mittlere Kreuspitze (2496 m) zur Bschlaber Kreuzspitze und von dort zur Bortigscharte gehen. Bei diesem kann links nach Fallerschein absteigen oder geradeaus über den Egger Muttkopf zu Anhalterhütte gehen oder rechts nach Bschlabs absteigen. Hermann v. Barth-Hütte (ca. 3,5 Std) Über Ölberg u. Kogel, vorbei an der Kasermandlhütte auf 1.412 m, zur Materialseilbahnstation. Von hier steigt man durch den Wald, hoch über dem Einschnitt des Balschtentobels, an dessen Ostflanke aufwärts, bis der Gebirgsbach oberhalb der Balschtenhütte überschritten wird. Nun hält man sich links, und bald führen die Kehren ungefähr westlich empor zum Wolfebnerkar mit seiner herrlichen Felsumrahmung. Auf dem Höhenweg nach links, an einer Quelle vorbei, zur Hermann v. Barth-Hütte auf 2.129 m Höhe, die von Mitte Juni bis Anfang Oktober bewirtschaftet ist. Hochvogel (2592 m - ca. 4 Std.) Vom Gasthof Adler (Hinterhornbach) führt ein markierter Weg durch ein kurzes Waldstück über einen freien Hang in den Hochwald. Man kann aber auch von der Gufelbrücke den bequemeren Weg nehmen, der ebenfalls zum Bärenbad führt. Im Hochwald kommt er mit dem vorhin erwähnten Weg zusammen. Zur unbewirtschafteten Schabeggalm und weiter, teilweise durch Latschen, zum Fuß des Südostrückens des Hochvogel, wo man links zum rot markierten und stellenweise mit Drahtseilen gesichertem Bäumenheimerweg abzweigt. Das brüchige Gelände zwingt besonders nach schlechtem Wetter wegen Steinschlaggefahr zu besonderer Vorsicht. Für erfahrene und schwindelfreie Bergsteiger ist dieser Aufstieg dank der herrlichen Tiefblicke in Honrbachtal einer der eindrucksvollsten in den Allgäuer Alpen . Wo die Steilwände beginnen führt der Steig nach rechts hinein in eine aus Richtung Ostschulter herabziehende Geröllschlucht (Steinschlaggefahr!), verlässt sie aber bald wieder nach rechts und führt über die östliche Begrenzungsrippe hinein zu einem Zweiggrat, in dem die Schlucht endet. Weiter nach rechts hinauf auf eine weitere mächtige Rippe, die über Bänder und Rinnen, dazwischen einen lehmige Unterbrechung auf die Grathöhe, zu den Gipfelfelsen leitet. Zuletzt nach links in eine geröllgefüllte Einbuchtung und in ihr gerade zu Gipfel empor. Leichter ist der Aufstieg über den Fuchsensattel (2039 m), dieser Weg zweigt über der Schwabeggalm ab. Hanauer Hütte (1922 m - ca. 4 1/4 Std.) leicht, doch letztes Stück etwas mühsam - rot markiert, Wegweiser Von Boden erst über die Fundaisbachbrücke, dann über die Angerlebachbrücke durch Wald zur Angerealm mit meist geschlossener Almhütte. Weiter mit wunderschönem Blick zur Hanauer Hütte und Parzinn. Der Wirtschaftsweg endet bei der Materialseilbahn. Es geht etwas steiler weiter und zuletzt sehr steil in Serpentinen hinauf zur Hanauer Hütte auf 1922 m, bewirtschaftet von Pfingsten bis Ende September. Sie ist von herrlichen Bergen der Lechtaler Alpen umgeben. Roßkarsee (2123 m - ca. 4 Std.) Von Gramais über die Kälberwiese, Waldweg, links abbiegen auf den Weg ins Roßkar, zu den rund 35 m hohen Wasserfällen, auf die idylischen Pleschigen Böden, wo sich mäanderähnliche Bächlein durch saftiges Moos schlängeln. Am Oberen Pletschigen Boden rechts weiter zum Roßkarsee auf 2123 m. Kogelsee (2194 m - ca. 2 1/2 Std.) Vor der Ortsbücke in Gramais links weg durchs Tal hinauf, beim Löschbehälter vorbei und am Wasserhäuschen rechts abzweigen über den Platzbach. Steil aufsteigend durch die Latschen zum Kogelsee auf 2.194 m. Neerensteig zur Stabelalm (ca. 4 Std.) Auf der Namloser Straße bei Stanzach bis zur zweiten Kehre oberhalb der Stanzacher Felder, dann nach rechts auf dem Forstweg (Mooswaldweg) bis zum Wegweiser links von diesem Weg, der den Steig mit roter Farbe über den "Schwarzen Dreck" zur Stabelalm markiert. Vom Neerengrat prachtvolle Aussicht nach Vorderhornbach, Martinau, Hornbachtal mit Hochvogel, Wilder, Höllhörner, Hornbachjoch, Jochspitze und Kanzberg. Gutes Schuhwerk und Trittsicherheit erforderlich! Grubachspitze (2100 m - ca. 4 Std.) Vom Friedhof in Vorderhornbach über Wasserfallenboden und Geirenbachle zum Tannenwald. Über die Untere Alm und Graflesseite führt der Weg auf 2100 m höhe Grubachspitze mit herrlichem Rundblick auf Allgäuer und Lechtaler Alpen. Bretterspitze (2608 m - ca. 4 Std.) Von der Kirche in Häselgehr aus auf dem markiertem Weg durch das Haglertal bei der Hirtenhütte vorbei Richtung Luxnacher Sattel. Bei der Weggabel (beschildert) rechts ab und über Sattelkar, Woleggleskar und Gliegerkar zum Gipfel mit schöner Aussicht. Bei guter Fernsicht ist sogar der Bodensee sichtbar. Lichtspitze (2356 m - ca. 3 1/2 Std.) Von Häselgehr auf der Gramaiser Straße bis fast zur zweiten Kehre. Von dort führt der Weg links ab durch den Bachwald hinauf. Etwa 15 Minuten, nachdem man den Waldrand erreicht, folgt eine Querung nach rechts unter der Westflanke des Gipfels hindurch. Man überquert mehrere Gräben, die trittsicherheit verlangen! Weiter durch Latschengassen, Schutt und Geschröf zum Gipfel mit schönen Aussicht auf das gesamte Untere- und Obere Lechtal, Bschlabertal und Gramaisertal.

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